Der Ring der Landjugend bezieht Stellung zum Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch

Das Bundeskabinett hat am 20.07.16  einen Gesetzentwurf zu Schulprogrammen für Obst, Gemüse und Milch beschlossen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will damit erreichen, dass Kindern  einen engeren Bezug zu landwirtschaftlichen Produkten bekommen. Außerdem soll im Bereich der Lebensmittelverschwendung sensibilisiert werden.

(Bild: RdL Westfalen-Lippe) PM Gesetzentwurf Schulspeiseprogramm Seite 1/2

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Vor der Expertenanhörung: Aktionsbündnis erneuert Kritik am Landesnaturschutzgesetz

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Nachbesserungen dringend erforderlich!

Das Aktionsbündnis Ländlicher Raum erneuert seine Kritik am Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes. Vor der am 30. Mai stattfindenden Expertenanhörung im nordrhein-westfälischen Landtag bezeichnen die 17 Partnerorganisationen die geplanten Regelungen als überzogen und unverhältnismäßig. Das Gesetz gefährde die Entwicklung der ländlichen Räume und führe zum „Stillstand auf dem Land“.

Das Bündnis bietet Minister Johannes Remmel und den Parlamentariern erneut einen Dialog zu den strittigen Punkten an. „Im jetzigen Stadium der Gesetzesberatung setzen wir darauf, mit dem Minister und den Abgeordneten durch konstruktive Gespräche die erforderlichen Nachbesserungen erreichen zu können. Deshalb geht für uns jetzt zunächst Kommunikation vor Aktion“, so Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes.

Unabhängig von weiterführender Detailkritik an den insgesamt mit dem Gesetz verbundenen massiven Eingriffen in die aktive Bewirtschaftung und das Eigentum richtet das Aktionsbündnis sein Augenmerk auf drei Kernpunkte:

1. Vorkaufsrecht
Entgegen dem im Gesetzentwurf vorgesehenen Vorkaufsrecht, das dem Naturschutz künftig eine Gleichstellung beim Erwerb landwirtschaftlicher Flächen zubilligt, ist den Belangen der Landwirtschaft Vorrang einzuräumen. Vor dem Hintergrund des ungebremsten Verlustes landwirtschaftlicher Flächen durch Siedlungs- und Verkehrsmaßnahmen ist die Entwicklungsmöglichkeit landwirtschaftlicher Betriebe bereits deutlich eingeschränkt. Die geplante Vorkaufsregelung nimmt den Betroffenen ihr gesetzlich verankertes Recht, sich zukunftsorientiert zu entfalten.

2. Streuobstwiesenschutz
Die geplante gesetzliche Unterschutzstellung von Streuobstwiesen ist kontraproduktiv und nicht zielführend. Die Bündnispartner fordern, auf ordnungsrechtliche Regelungen zu verzichten und den Streuobstwiesenschutz stattdessen durch kooperative Maßnahmen in gemeinsamer Regie von Landwirtschaft und Naturschutz voranzutreiben. Es gibt genügend Beispiele aus der Vergangenheit, die das erfolgreiche Vorgehen zum Erhalt von Streuobstwiesen auf diesem Wege belegen.

3. Erweiterte Mitwirkungsrechte anerkannter Naturschutzvereinigungen
Die beabsichtigte Stärkung der Mitwirkungsrechte anerkannter Naturschutzvereinigungen stellt den bislang erfolgreich praktizierten Interessenausgleich in den bestehenden Naturschutzbeiräten in Frage. Die Übertragung hoheitlicher Aufgaben an Naturschutzvereinigungen stärkt deren Stellung über Gebühr und ist auch rechtsstaatlich mehr als problematisch. Insbesondere die Aufblähung der Beiräte stellt einen Konstruktionsfehler im Gesetzentwurf dar. Bekanntlich führen größere Gremien selten zu besseren Lösungen. Die derzeit geltende Regelung ist völlig ausreichend, eine Änderung nicht erforderlich.

Das Aktionsbündnis hebt seine Bereitschaft hervor, sich an der Bewältigung der zweifellos vorhandenen Herausforderungen im Naturschutz zu beteiligen. Dabei sei die Anwendung von Ordnungsrecht auf das Unvermeidbare zu beschränken und das in NRW lange erprobte und bewährte Prinzip der Kooperation in den Mittelpunkt zu stellen, so die Bündnispartner

Münster, Bonn, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Dorsten, Köln, den 27. Mai 2016

Landesnaturschutzgesetz in der Kritik – Aktionsbündnis fordert deutliche Verbesserungen am Gesetzesentwurf

Seine Kritik am geplanten Landesnaturschutzgesetz hat das Aktionsbündnis Ländlicher Raum bekräftigt. Trotz Verbesserungen im Detail beinhaltet die jetzt in den Landtag eingebrachte Fassung des Gesetzentwurfes weiterhin Regelungen, die massiv in die aktive Bewirtschaftung und das Eigentum eingreifen. Dem Ländlichen Raum in NRW drohe damit weiter das Schicksal, künftig in der wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt zu werden. Seit Herbst letzten Jahres machen Landwirte, Waldbauern, Fischer, Grundbesitzer, Jäger, Gärtner, Landfrauen und die Landjugend mit der Forderung „Kein Stillstand auf dem Land“ auf die nachteiligen Auswirkungen des Gesetzes aufmerksam.

Zwar habe Minister Remmel die Argumente des Aktionsbündnisses Ländlicher Raum in einigen Kritikpunkten angenommen, stellte Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, fest. „Erfreulicherweise ist der Minister auch unserer  Forderung gefolgt und hat die gesetzliche Verpflichtung, dickstämmige Laubbäume als Totholz im Wald zu belassen, wieder aus dem Entwurf gestrichen“, betonte Dr. Philipp Freiherr Heereman, Vorsitzender des Waldbauernverbandes NRW.

Nach wie vor jedoch beinhalte der Gesetzentwurf in den entscheidenden Passagen schwerwiegende Mängel, so die Vertreter des Aktionsbündnisses. Dies gelte insbesondere für das Vorkaufsrecht, das dem Naturschutz künftig für landwirtschaftliche Flächen eingeräumt werde. „Wir nehmen es nicht hin, das Vorkaufsrecht des Naturschutzes dem bestehenden landwirtschaftlichen Vorkaufsrecht gleichzusetzen. Angesichts des weiter fortschreitenden Flächenverbrauches zu Lasten der Nahrungsmittelerzeugung brauchen wir beim Flächenerwerb einen Vorrang für aktive Landwirte“, hob Johannes Röring, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, hervor. Das Aktionsbündnis sieht den Landtag auch in der Pflicht, die vorgeschlagene Liste von gesetzlich geschützten Biotopen deutlich zu verkleinern. Dies gelte gerade für Streu-obstwiesen sowie Mager- und Feuchtwiesen. „Wiesen jeglicher Art leben von aktiver Bewirtschaftung. Nur so bilden sie wertvolle Lebensräume“, betont Max Freiherr von Elverfeldt, Vorsitzender des  Grundbesitzer-verbandes NRW. Auch die Aufblähung der Naturschutzbeiräte durch die Aufnahme weiterer Organisationen sei ein Konstruktions-fehler im Gesetzentwurf.

Das Aktionsbündnis erneuert seine Forderung, die Anwendung von Ordnungsrecht auf das Unvermeidbare zu beschränken und das Prinzip der Kooperation in den Mittelpunkt zu stellen. Jetzt sei das Parlament gefordert, dazu notwendige Änderungen am Gesetzes-entwurf vorzunehmen. Nur so werde das Landesnaturschutzgesetz Entwicklungen im ländlichen Raum nicht ausbremsen.

Wer wir sind:
Das „Aktionsbündnis Ländlicher Raum“ ist ein Zusammenschluss von siebzehn unabhängigen Organisationen aus Landwirtschaft, Grundbesitzern, Forst, Gartenbau, Jagd und Fischerei. Sie vereinigen die Interessen von mehr als 600.000 Mitgliedern. Ihr gemeinsames Anliegen ist die Aufrechterhaltung und Förderung aktiver ländlicher Räume mit einer starken und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Unter dem Motto „Kein Stillstand auf dem Land!“ bündeln sie ihre gemeinsamen Interessen gegen staatliche Überregulierung und die damit verbundenen Einschränkungen für eine zukunftsorientierte Entwicklung ländlicher Räume.

Initiative Tierwohl – Start für Geflügel

tierwohl Bild

Die Enttäuschung nach dem Startschuss der Tierwohl-Initiative im Bereich Schwein war groß: Viele Landwirte haben sich für die Initiatvie Tierwohl angemeldet, sind in Vorleistung getreten, um die Kriterien direkt ab 1. Mai erfüllen zu können und wurden rausgelost.
Schon früh entschied sich die Familie von Ferdinand Schulze Froning, Vorstandsmitglied des Rings der Landjugend, dazu, an der Initiative teilzunehmen. Schließlich sollte die Initiative den Landwirten die Möglichkeit bieten, das Wohl der Tiere im eigenen Betrieb, über die bereits hohen gesetzlichen Standards hinaus, zu steigern, ohne finanzielle Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Nun sind die Investitionen getätigt – der finanzielle Ausgleich bleibt jedoch aus.
Am 1. Juli fiel der Startschuss für die Anmeldung der Geflügelhalter zur Initiative. Werden sich auch hier deutlich mehr Landwirte anmelden, als für das vorhandene Geld vorgesehen war? Einerseits ist eine breite Beteiligung wünschenswert, andererseits besteht die Sorge, dass auch hier viele Landwirte in Vorleistung gehen, ohne dafür die versprochenen Leistungen zu erhalten.
Wir Landjugendlichen hoffen, dass bei der Initiative Tierwohl im Bereich Geflügel mehr Landwirte zum Zuge kommen und dass ein Weg gefunden wird, der es den Landwirten auf der Warteliste ermöglicht, doch noch an der Initiative teilzunehmen.
Die Initiative Tierwohl gibt uns (Jung-)Landwirten die Möglichkeit unseren verantwortungsvollen Umgang mit unseren Tieren für die Öffentlichkeit transparent zu machen und die gesetzlichen Standards noch einmal zum Wohle unserer Tiere zu überbieten, ohne dabei finanziell benachteiligt zu sein. Diese Chance wollen wir nutzen! Jetzt sind Lebensmitteleinzelhandel, Systemgastronomie und andere gefordert, damit die gemachten Versprechungen für alle Teilnahmewilligen einzuhalten sind!

Bundesentscheid des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend zwischen dem 01. und 05. Juni 2015 in Rendsburg

Nach einer spannenden Woche beim Bundesentscheid des Berufswettbewerbs in Rendsburg stehen nun die Sieger fest:

Die Auszubildenden der Landwirtschaft konnten einen Doppelsieg nach NRW holen. Erik Kamerrichs aus Mönchengladbach belegte den 1. Platz mit 85,70 Punkten, der 2. Platz ging an Jan Große-Kleimann aus Steinfurt mit 85,65 Punkten.

Die Fachschüler Hendrik Mengelkamp und Stephan Hüning belegten den 9. Platz bei den landwirtschaftlichen Fachschülern.

Wir gratulieren und sind ganz stolz auf eure Leistung!!!

Sieger und Richter Bundesentscheid 2015

 

 

 

Landesentscheid des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend am 21. April 2015

Die Sieger des Berufswettbewerbs 2015 in NRW stehen fest!!! Wir dürfen folgenden Auszubildenden gratulieren:

1. Jan Große-Kleimann
2. Erik Kamerichs
3. Tobias Honvehlmann.

Folgende Fachschüler haben es ebenfalls auf´s Siegertreppchen geschafft:

1. Stephan Hüning & Hendrik Mengelkamp
2. Christian Abel & Kerstin Krichhoff
3. Stefan Bender & Sebastian Röllmann.
 Foto Sieger
Herzlichen Glückwunsch, ihr seid die besten Auszubildenden und Fachschüler NRW-weit!

Kreisentscheid am 26. Februar 2015 auf Haus Düsse in Bad Sassendorf

Auf Haus Düsse in Bad Sassendorf fand am 26. Februar 2015 der Kreisentscheid des Berufswettbewerbs statt. Für folgende Gewinner war die Teilnahme ein voller Erfolg: 1. Platz: Steffen Steinmann aus Wuppertal, 2. Platz: Nico Gließner aus Werl und 3. Platz: Moritz Tillmann aus Plettenberg! Wir gratulieren!

Auch das Hellweg Radio hat berichtet:

http://www.hellwegradio.de/mediathek/reportergalerien/2015/berufswettbewerb-der-deutschen-landjugend/

Kreisentscheid Bad Sassendorf Berufswettbewerb_2a

Kreisentscheid Bad Sassendorf Berufswettbewerb_26-02-2015_013a

Kreisentscheid des Berufswettbewerbs in Coesfeld am 25. Februar 2015

Und so sah der Berufswettbewerb am 25. Februar 2015 in Coesfeld aus… Den 1. Platz belegte Jörg Enders aus Badbergen vom Ausbilderbetrieb Dirk Farwick in Lüdinghausen, den 2. Platz Maximilian Hagelschuer aus Seppenrade vom Betrieb Klaus Hagelschuer in Seppenrade und den 3. Platz belegte Jonathan Herick aus Vreden vom Betrieb Wilhelm Sipmann in Waltrop. Wir gratulieren! Kreisentscheid Coesfeld Foto2

Kreisentscheid Coesfeld Foto